Eine unkomplizierte schmerzfreie Behandlung bei vollem Bewusstsein?
Die Lokalanästhesie, ist das am häufigsten eingesetzte Verfahren, um Operationen schmerzfrei durchzuführen. Dabei wird nur der Bereich betäubt, in dem behandelt wird – Sie bleiben während des gesamten Eingriffs wach, ansprechbar und bei vollem Bewusstsein.
Was bedeutet örtliche Betäubung?
Bei einer örtlichen Betäubung wird die Lokalanästhesie gezielt in den Behandlungsbereich appliziert, sodass die Schmerzempfindung vorübergehend ausgeschaltet wird.
Das bedeutet für Sie:
- Sie bleiben wach und orientiert
- Sie spüren während des Eingriffs keine Schmerzen
- Sie können Druck, Vibration und Bewegung wahrnehmen
- Der betroffene Bereich fühlt sich für einige Zeit taub an
- Nach der Behandlung lässt die Wirkung wieder schrittweise nach
Für wen ist eine örtliche Betäubung sinnvoll?
Eine Lokalanästhesie ist besonders erfolgsversprechend:
- Keine oder geringe Behandlungsangst
- Keine Empfindlichkeit auf Geräusche, Gerüche oder die Umgebung
- Verzicht auf eine Sedierung oder Narkose
- Während der Behandlung wach und ansprechbar bleiben möchten
Wie läuft eine örtliche Betäubung ab?
- Vorbereitung des Behandlungsbereichs
- Vor der eigentlichen Betäubung Desinfektion des Mundes
- Zusätzlich kann ein Oberflächenanästhetikum verwendet werden
- Einstichstelle dann vorab bereits betäubt
- Verabreichung des Betäubungsmittels
- Lokalanästhetikum gezielt in den entsprechenden Bereich appliziert
- Entweder direkt in das Gewebe
- Oder in die Nähe eines versorgenden Nervs
- Einsetzen der Wirkung
- Wirkung tritt in der Regel nach wenigen Minuten ein
- Der Bereich fühlt sich taub, geschwollen oder „dick“ an
- Beginn der Behandlung
- Erst wenn die Betäubung ausreichend wirkt
- Wahrnehmen von Druck, Zug, Vibration und Bewegung
- Keine Schmerzen
- Abklingen nach der Behandlung
- Taubheitsgefühl hält noch einige Stunden an
- Sobald die Wirkung nachlässt, kehrt das normale Gefühl zurück

