Nach entsprechender Voruntersuchung und Diagnostik besprechen wir gemeinsam mit Ihnen das weitere Vorgehen. Unser Behandlungsplan für Sie und mögliche Alternativen werden hierbei dargelegt. Wir beantworten Ihre Fragen und besprechen alle Unklarheiten. Sollte ein Eingriff erforderlich werden besprechen wir zusätzlich die Rahmenbedingungen.
Je nach medizinischer Situation und vor allem auch Ihren Bedürfnissen kommen verschiedene Möglichkeiten in Betracht. Alle ambulanten Varianten können wir unkompliziert im praxiseigenen OP anbieten. Nähere Informationen geben wir Ihnen gerne im Rahmen des Vorbereitungsgesprächs:
Grundsätzlich können wir die meisten Eingriffe in örtlicher Betäubung (Lokalanästhesie) durchführen. Dabei wird nur der Bereich betäubt, in dem behandelt wird – Sie bleiben während des gesamten Eingriffs wach, ansprechbar und bei vollem Bewusstsein.
Ergänzend können wir Lachgas zur Beruhigung anbieten. Über eine kleine Nasenmaske atmen Sie ein Sauerstoff-Lachgas-Gemisch ein. Damit fühlen Sie sich ruhiger, gelöster und deutlich entspannter – bleiben aber während der gesamten Behandlung wach und ansprechbar.
Alternativ können wir eine intravenöse Sedierung (Dämmerschlaf) einsetzen. Dabei erhalten Sie über eine Vene am Arm ein beruhigendes Medikament, welches Sie in einen tief entspannten, schläfrigen Zustand versetzt.
Manche Eingriffe lassen sich am Besten unter Vollnarkose durchführen. Dabei verschlafen Sie die Behandlung vollständig und bekommen vom Eingriff nichts mit. Die ambulante Vollnarkose erfolgt hierbei durch ein separates Anästhesieteam in unserer Praxis.
Es gibt Situationen, in denen eine Behandlung im Spital medizinisch sinnvoll oder notwendig sein kann. Dabei erfolgt der Eingriff nicht nur in Vollnarkose, sondern zusätzlich im geschützten Rahmen einer Klinik oder eines stationären Aufenthalts – mit erweiterter Überwachung und Betreuung vor, während und nach der Behandlung. Wir arbeiten hierfür mit verschiedenen Spitälern zusammen.

